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Auslandsinvestitionengesetz (AIG)

Gesetz über steuerliche Maßnahmen bei Auslandsinvestitionen der deutschen Wirtschaft (Auslandsinvestitionsgesetz, AIG) vom 18. 8. 1969 (BGBl I 1214) i. d. F. vom 25. 7. 1988 (BGBl I 1093). Letztmalige Anwendung im Veranlagungszeitraum 1989 bzw. für vor dem 1. 1. 1990 endende Wirtschaftsjahre. Zweck des AIG war der Abbau steuerlicher Hemmnisse bei Auslandsinvestitionen, um die Investitionstätigkeit der deutschen Wirtschaft im Ausland zu fördern. Das AIG regelte folgende Problemkreise: (1) Überführung bestimmter Wirtschaftsgüter in ausländische Betriebsstätten oder Tochtergesellschaften aus Anlaß einer Sachgründung oder eines Beteiligungserwerbes; (2) Berücksichtigung von Verlusten ausländischer Betriebsstätten; (3) Berücksichtigung von Anlaufverlusten ausländischer Tochtergesellschaften. Mit dem Auslaufen des AIG sind die Vorschriften zu Problemkreis (2) in § 2 a III und IV EStG übernommen werden.

 

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