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Filtertheorie

Screeningtheorie. Die Filtertheorie oder S. geht wie die Diskriminierungstheorien davon aus, daß seitens der Arbeitgeber unvollständige Information über das Produktivitätspotential der Arbeitskräfte vorliegt. Sie stellt aber die Bildungs-Einkommens-Beziehung der Arbeitsmarkttheorien (vgl. dort III 3) stärker in Frage. Das Bildungswesen hat ausschließlich die Aufgabe, die Arbeitskräfte entsprechend ihrer potentiellen Produktivität zu filtern und sortieren, ohne diese jedoch zu erhöhen. Bildungszertifikate haben für die Arbeitgeber die Funktion eines Informationsmediums und indizieren die erwartete zukünftige Produktivität der Stellenbewerber. Dadurch wird der Zusammenhang von Bildung und Einkommen stärker auf das Anfangseinkommen projiziert.

 

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