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Bildungsurlaub

1. Begriff: Urlaub, der einem Arbeitnehmer zu Bildungszwecken für eine bestimmte Dauer während der Arbeitszeit (z. T. bei Zahlung angemessener finanzieller Leistungen) gewährt wird. Bildungsurlaub soll der Berufsbildung auf allen Stufen, der allgemeinen und politischen Bildung und der gewerkschaftlichen Bildung dienen. - Vgl. auch Urlaub. - 2. Gesetzliche Grundlagen: Von der Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf am 24. 6. 1974 geschlossenes Übereinkommen, durch Gesetz vom 7. 9. 1976 (BGBl II 1526) zugestimmt. Einzelheiten in Landesgesetzen geregelt: Berlin (24. 10. 1990; GVBl S. 2209), Bremen (18. 12. 1974, BremGBl 348), Hamburg (21. 1. 1974, GVBl I 6), Hessen (16. 10. 1984, GVBl I 261), Niedersachsen (i. d. F. vom 25. 1. 1991, GVBl 29), Nordrhein-Westfalen (6. 11. 1984, GVBl NRW 678) teilweise m. spät. Änd.; daneben bestehen landesgesetzliche Regelungen über Urlaubsansprüche zu Zwecken der Jugendpflege und -wohlfahrt.

 

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