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Landschaftsbewertung

Verfahren der Freizeitgeographie zur Messung des Erholungs-/Freizeitwertes eines Gebietes als Grundlage der Raumplanung. Einbezogen werden dabei die naturräumliche Ausstattung, insbes. das Klima und die Vielfältigkeit der Landschaft aufgrund von Wald- und Gewässerrändern und der Reliefenergie, die freizeitorientierte Infrastruktur (z. B. Wander- und Radwegenetz, Hallenbäder, Minigolfplätze, Seilbahnen, Kuranlagen, Baudenkmäler, kulturelle Veranstaltungen) und die Lage zu potentiellen Nachfragegebieten. Das Problem besteht in der Bewertung und Gewichtung der einzelnen Faktoren. Sie muß die unterschiedlichen Motivationsstrukturen und Aktivitätsmuster der verschiedenen Nachfragergruppen (Freizeitverhaltenstypen, Erholungstypen) berücksichtigen. Die Erfassung gruppenspezifischer Bewertungsraster, etwa durch Beobachtung des tatsächlichen Gästeverhaltens oder durch Befragung im Quellgebiet, ermöglicht eine differenziertere L., wobei zu bedenken ist, inwieweit die Aktivitätsmuster durch die vorhandene Ausstattung des Freizeitraumes geprägt bzw. Wünsche und realisiertes räumliches Handeln identisch sind.

 

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