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Nord-Süd-Gefälle

bezeichnet das Einkommensgefälle zwischen den Industrieländern des Nordens und den Entwicklungsländern der südlichen Hemisphäre. 1992 ermittelten sich die Einkommensdisparitäten wie folgt: 3,2 Mrd. Menschen in 57 Ländern (60% der Weltbevölkerung) erwirtschafteten ein Pro-Kopf-Einkommen (PKE) von 350 US-$ und damit ca. 5% des Welteinkommens. 950 Mio. Menschen in 69 Ländern (17% der Weltbevölkerung) mit einem PKE von 1.700 US-$ erwirtschafteten 7% des Welteinkommens. 451 Mio. Menschen in 43 Ländern (8% der Weltbevölkerung) erwirtschafteten mit 4.070 US-$ PKE 8% des Welteinkommens. 828 Mio. Einwohner in 38 wohlhabenden Staaten (15% der Weltbevölkerung) erzielten mit einem PKE von 22.100 US-$ 80% des Welteinkommens. - Vgl. auch Entwicklungstheorie.

 

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Nord-Süd-Konflikt

 

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