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hybride Organisationsformen

Kooperationen bzw. Zwitter zwischen Markt und Hierarchie. Sie entstehen immer dann, wenn wegen transaktionsspezifischer Abhängigkeiten einerseits die Integration von Transaktionen in die Unternehmenshierarchie angezeigt ist, während jedoch andererseits Effizienzvorteile (Vorteile der Wahrnehmung punktueller Anreize) für eine marktliche Koordination sprechen. Beispielsweise werden beim Franchising marktliche, punktuelle Anreize genutzt, da die Franchisenehmer selbständige Unternehmer sind, die ihre Erträge (i. d. R. bis auf eine dreiprozentige Gebühr vom Umsatz) vollständig einstreichen. Auf der anderen Seite werden durch das straffe Kontroll- und Weisungssystem des Franchisegebers, das dem Schutz der Reputation und der Quasirenten aller Systembeteiligten dient, hierarchische Koordinationselemente in die Organisationsstruktur integriert. Weitere Beispiele h. O. sind Joint Ventures (Gemeinschaftsunternehmen), Genossenschaften und strategische Allianzen. - Vgl. auch effiziente Firmengrenze.

 

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