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integrierte ländliche Entwicklung

Konzept zur Förderung des ländlichen Raums in Entwicklungsländern. Die Ausschöpfung des latenten Produktionspotentials kleinbetrieblicher Landwirtschaft soll Wachstumsimpulse auf der Entstehungsseite des Sozialprodukts ergeben, wodurch auch eine gleichmäßigere Einkommensverteilung angestrebt und die absolute Armut überwunden wird. integrierte ländliche Entwicklung l. E. wendet sich an die ländliche Gesellschaft als ganzes und strebt eine Verbesserung der produktiven Beschäftigung Armer an. - Ziel ist ein selbsttragender Entwicklungsprozeß, welcher mit verstärkter Eigeninitiative der betroffenen Bevölkerung einhergeht. Schwerpunkte liegen in der Förderung von Kleinstunternehmern und in der Verbesserung der Situation der Gruppe der Pächter. - Maßnahmen der i. l. E. erstrecken sich u. a. auf den technologischen Bereich der landwirtschaftlichen Produktivitätsförderung, den Aufbau der dazu notwendigen leistungsfähigen Dienstleistungsstruktur, eine Änderung der Agrarverfassung (Verteilung des Grundeigentums, Rechtsstellung der Pächter), den Ausbau der ländlichen materiellen Infrastruktur und die Verbesserung der sozialen Infrastruktur. - Vgl. auch Entwicklungspolitik 2.

 

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